Edel muss nicht automatisch auch teuer sein

Ausbildung des Beckenkopfs bei Skimmerbecken mit Folienauskleidung

Der Beckenkopf bei Skimmerbecken mit Folienauskleidung wirkt selten edel. Da der Wasserspiegel tiefer liegt als der Umgangsbereich, wird die obere Kante der Folie, die aus dem Wasser ragt, sichtbar. Die sichtbare Folie verdreckt mit der Zeit und muss mit chemischen Reinigungsmitteln gesäubert werden. Dadurch wird die Oberfläche zunehmend rauer und der Schmutzrand ist kaum noch zu entfernen. Hieran erkennt man sofort die Art des Beckens: ein preisgünstiges Becken mit Folienauskleidung.

Zwar wird heutzutage der Skimmer recht hoch platziert, sodass es im Gegensatz zu früher, jetzt nur noch einen Abstand vom Beckenrand zum Wasserspiegel von etwa 10 – 12 cm gibt. Die schönen neuen modernen Flachskimmer optimieren zusätzlich die edle Wirkung.

Durch die Bewegung des überschwappenden Wassers während des Badebetriebs, wird jedoch der Umgehungsbereich geflutet. Das trifft insbesondere bei kleinen Becken zu. Die Folienkante fällt jetzt zwar knapper aus, ist aber immer noch zu sehen.

Als Designer von Schwimmhallen und Wellnesslandschaften stört mich diese Situation seit Jahren und ich habe mit meinem Team an einer Lösung gebastelt.

Bei Skimmerbecken mit hochliegendem Wasserspiegel ist die Ausbildung einer Schwappkante unerlässlich. Des Weiteren bilden wir über der Folie einen Winkel mit einer senkrechten Fliesenschürze die von oben bis unter die Wasseroberfläche reicht ( siehe Fotos), sodass keine Folie über Wasser mehr sichtbar ist. Dabei verwenden wir alle schwimmbadgeeigneten Fliesen (Vorzugsweise Feinsteinzeug).

Für Schwimmbäder, die ganz an die Wand gesetzt werden haben wir ebenfalls eine Lösung für das Überschwappen gefunden.
Die Treppenstufen ins Becken hinein belegen wir gerne mit einem passendem Naturstein.

Bei genauem Hinsehen erkennt man nur noch die im Schwimmbad verlaufende Mittelnaht, die das Folienbecken optisch von einem Einstückbecken unterscheidet. Die meisten Kunden nehmen dies jedoch gerne in Kauf.

Edel muss eben nicht automatisch auch teuer sein!

 

         

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2 neue Projekte in Planung

Jedes erfolgreiche Wellnessprojekt beginnt im Studio. Die 3D Entwurfsplanung ist bei Petereit ein absolutes „Muss“!

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Wie die Toskana in die Schweiz kam…

Im letzten Jahr 2015 hatte ich den Auftrag als Interiordesigner ein kleines Cafe‘ in Kloten (Schweiz) zu gestalten. Der Auftraggeber, Besitzer der größten privaten Bäckerei in der Schweiz ist Toskana Fan und wollte ein Ambiente im romantischen italienischen Stil geschaffen haben.
Der hierfür vorgesehene Raum war ein Lager, das durch einen Durchbruch zum bestehenden Bäckerei- Verkaufsraum verschmolzen werden sollte. Ich machte den Vorschlag, das Cafe‘ wie ein kleines italienisches Plazza zu gestalten. Wir „öffneten“ die Wände mittels Illusionsmalerei mit einem Hinterhofmotiv auf der einen Seite und eine typischen Toskanalandschaft auf der anderen Seite. Beides in einer romantischen Frühabendstimmung. In einem gemalten Turmhäuschen wurde eine Tür zu den WC’s eingebaut. Also der typische Trompe l’oeil effekt (Täusch das Auge). Mit dieser Technik kann man sehr schön Räume vergrößern und Stimmungen schaffen, die mit keinem anderen Gestaltungsmittel besser herzustellen wären. Man befindet sich einfach mitten in der Toskana.

Auf die Wände haben unsere Spezies dann den typischen italienischen Bruchstein modelliert. In der Mitte des Raumes haben wir dann einen künstlichen Baum von der
Fa. info@dekopflanzen bauen lassen. Eine phantastische Qualität. Den Boden haben wir dann mit poligonalem Naturstein belegt. Oberhalb der Bedienungstheke haben wir dann ein kleines toskanisches Dach gebaut. Durch die vorhandene Raumhöhe von etwa 6 m kommen Dach und Baum gut zur Geltung. Nichts wirkt gequetscht.

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